Erythrophobie

Die Angst vorm Erröten

Erythrophobie ist eine gar nicht so selten vorkommende Angst. Die Angst rot zu werden, bzw. rot anzulaufen beschäftigt den Betroffenen immens. Manche haben es nur, wenn sie (scheinbar) im Mittelpunkt stehen, andere erleben die Angst vorm Rotwerden, bzw. Angst vor dem Erröten bereits, wenn das Gespräch auf sie gelenkt wird.

Wenn Sie betroffen sind, stellen Sie sich einmal bitte vor:

Demnächst könnten Sie angstfrei und stressfrei das Gespräch suchen ohne Angst vorm Rotwerden, denn Sie fühlen sich wieder selbstsicher und stark. Sie wissen dann nicht nur vom Kopf her, das gelegentliches Rotwerden nicht schlimm ist, sondern sind auch emotional gelassen und entspannt. Das ist die Erfahrung, die meine Patienten, die bereit sind die Angst loszulassen, nach 1-3 Intensivsitzungen erleben.

Meist ist die Angst vorm Rotwerden verknüpft mit Sozialer Phobie.

Partys oder Veranstaltungen werden vermieden, aus Angst das „es“ wieder passieren könnte. Manchmal werden die Betroffenen darauf angesprochen: „Du bist aber rot“ – was bei einer unbehandelten Erythrophobie zu einer Verschlimmerung des Vermeidungsverhaltens führen kann. Oft empfindet der Betroffene die Situation als unerträglich schlimm, während die Umgebung das Rotwerden überhaupt nicht negativ wertend wahrnimmt, oder sogar überhaupt nicht wahrnimmt.

Kommen zur Erythrophobie noch andere Ängste hinzu, ergänzen sich diese meistens zu einem Gesamtbild, welches den Betroffenen daran hindert, so zu leben, wie er/sie wirklich will. Hemmungen und Ängste bestimmen das Leben und nicht selten führt eine unbehandelte soziale Angst und/oder Erythrophobie in den selbstgewählten Rückzug. Doch das muss nicht sein.

Wie kommt es zur Erythrophobie?

Irgendwann hat das Gehirn Verknüpfungen aufgrund Erlebnissen geschaffen, die jemanden vermehrt erröten lässt, bzw. das Errörten als proportional wesentlich schlimmer empfindet als andere Menschen. Jede Art von Ängsten lässt sich auflösen, wenn der Patient bereit ist, hinter seine Angst zu schauen und die Ursachen seiner Erythrophobie zu lösen.

Hier ist Hypnose eine super Hilfe bei der Angst zu Erröten oder auch sozialen Phobien. Denn in der Hypnose schauen wir, wo die Ursache(n) Ihrer Ängste liegen und lösen die entstandenen Verbindungen auf. Danach helfen wir Ihrem Gehirn dabei, neue Verknüpfungen zu schaffen, zum Beispiel sich schnell daran zu erinnern, wie es ist, sich vollkommen entspannt und (selbst-)sicher zu fühlen, damit Sie in stressigen Situationen auf diese inneren Ressourcen zurückgreifen können.

Mit dieser Kombination aus ursachen- und lösungsorientierter Hypnosetherapie haben schon viele Menschen wieder den Weg in ein entspanntes, selbstbestimmtes Leben gefunden.

Autor: Sonja Lang

Ich bin Heilpraktikerin für Psychotherapie und habe eine Praxis in Essen-Bredeney. Meistens arbeite ich mit Hypnose und die Themenschwerpunkte in meiner Praxis sind Angst und Panikstörungen, Schlafstörungen und Veränderungen. Meine Praxis ist eine reine Terminpraxis und Sie erreichen mich einfach unter: 0157/85105112. Rufen Sie mich doch einfach bei Fragen oder Terminwunsch unverbindlich gleich an!