Perspektivenwechsel/Gedankenändern

Kennen Sie das Gefühl dauernd negativ zu denken? Das Gefühl zu haben, etwas eh nicht ändern zu können? In vielen Fällen können Sie etwas tun  – nämlich Ihre Einstellung ändern, wie Sie Dinge bewerten oder betrachten… Ein kleines Beispiel?

 

Entscheidung Sichtwechsel

Sie entscheiden, wie gut oder wie schlecht es Ihnen in Ihrem Leben geht. Stimmen Sie mir da zu? Oder sind Sie anderer Meinung? Ich freue mich auf Ihre Kommentare!

 

Herzlichst Ihre Sonja Lang (0157/85105112)

Gewohnheiten ändern

Die lieben, hartnäckigen Gewohnheiten.

Verfluchst du dich dafür, dass du oft wieder in denselben Trott fällst? Immer wieder das Gleiche machst, obwohl du dir fest vorgenommen hast, dich zu ändern? Ärgerst dich darüber doch wieder mal X gemacht zu haben?

Hey, lass das Ärgern los. Du hast da eine super Fertigkeit… Deine Gewohnheit.

Das Gute: Du kannst dir das zunutze machen. Hör auf dich zu ärgern, fang an das Gewohnheitstier in dir zu nutzen.

Wissenschaftler haben herausgefunden, ein neues Verhalten braucht ca. 30 Tage bis es sich zu einer Gewohnheit etabliert hat. Nur 30 Tage. Einen Monat.

Also wenn du dich verändern willst, mach es groß und laut, häng dir Erinnerungszettelchen hin, lass dein Smartphone dich immer wieder an X (das was du verändern willst) erinnern und dann halte einfach 30 Tage durch.

Heute bewusst z.B. die Treppe nehmen

Morgen auch noch….

Und die nächsten Tage.

Auf einmal merkst du: Du hast gar nicht drüber nachgedacht zwischen Treppe und Fahrstuhl zu entscheiden, du hast einfach die Treppe genommen. Bumm. Eine Gewohnheit ist entstanden.

30 Tage. Und du wirst sehen, auf einmal nimmst du automatisch eher Treppen, statt Fahrstühle.

Doch Achtung. Es handelt sich noch um ein zartes Gewohnheitspflänzchen. Stell dir einfach folgendes vor:

In den ersten 30 Tagen setzt du den Samen in die Erde und gießt regelmäßig. Dann kommt in den ersten Tagen recht schnell ein kleines Pflänzchen aus der Erde. Wenn du jetzt in den „Ach, was solls“ Modus umschaltest, kannst du das kleine Ding ganz schnell wieder rausreissen, kein Problem, denn die Wurzeln sind noch ganz kurz.

Bleibst du dabei, hat sich dein Verhalten zu einer Gewohnheit automatisiert, so wie Zähneputzen oder Autofahren, nur halt noch nicht so stark etabliert. Im Laufe der Zeit wird aus dem kleinen Pflänzchen, eine Pflanze und später ein Baum. Wenn du dann versuchst ihn rauszuziehen, klappt das nicht.

Daher sind unliebsame Gewohnheiten ja auch so hartnäckig. Sie sind halt feste Bäume mit dicken Wurzeln. Doch du kannst mittels z.B. Selbsthypnose oder Hypnose entweder diese Wurzeln lösen, oder du pflanzt halt eine Pflanze, die stärker und schneller wächst, als der Baum. So wird dann irgendwann der Baum durch einen anderen verdrängt. Funktioniert in der Natur, funktioniert in deinem Kopf.

Dünger, der dein neues Gewohnheitspflänzchen zum schnellen Wachstum bringt:

  • Erfolge aufschreiben
  • drüber reden
  • erfolgreiche Suggestionen
  • Selbsthypnosen
  • förderliche Hypnose Mp3a
  • schreibe dir Zettel (gut sichtbar)
  • Trockenübungen (Beispiel: Deine Reaktion war es bislang, wenn der Wecker klingelt auf Snooze zu stellen und dich umzudrehen? Lege dich hin, stell den Wecker so, dass er 2 Minuten später klingelt, entspanne dich und stell dir vor, es wäre morgens und du würdest schlafen. Wenn der Wecker klingelt, öffnest du sofort deine Augen, streckst dich, stehst auf. Und das machst du ein paar mal hintereinander und hab Spaß dabei 😉 Dein Gehirn lernt: Hey, neues Verhalten: Wenn Wecker klingelt – aufstehen.

    Fallen dir noch andere Trockenübungen ein, die sinnvoll sind? Oder andere „Düngemittelchen“ ? Ich freue mich auf deine Kommentare/Fragen/Anregungen/Rückmeldungen.

Wenn es einfach immer morgen ist….

Morgen fange ich an….

Morgen werde ich endlich….

Morgen mache ich….

Schieben Sie auch immer mal wieder unangenehmes auf den morgigen Tag? Sie haben bestimmt Ihre Gründe. Wir Menschen vermeiden gerne Dinge, die scheinbar unangenehm sind, oder negative Konsequenzen haben könnten. Und selbst, wenn wir vom Kopf her wissen, dass es richtig und wichtig wäre „es“ sofort zu tun, verschieben wir „es“ was auch immer es ist, gerne auf morgen.

Erkennen Sie sich wieder? Keine Sorge, gegen die Aufschieberitis kann man viel tun. Zum Einen, kann man sich bewusst machen, dass man gerade aufschiebt und dann eine bewusste Entscheidung treffen. Für einen weiteren Tag aufschieben, dann am nächsten Tag aber wirlich 😉 Oder es endlich mal sofort anzugehen. Was kann denn schon Schlimmes passieren? Und selbst wenn etwas nicht so kommt, wie Sie es gerne hätten, Sie können doch gegensteuern.

Der Blogbeitrag heute ist extra sehr schwammig gehalten. Denke jeder findet genug eigene Beispiele und vielleicht kann Ihnen ja auch bereits eine Lösung gegen das Auschieben einfallen. Wenn es sie immer wieder belastet, kann eine Hypnosesitzung übrigens dabei helfen, den Teil in Ihren der bislang für das Aufschieben zuständig war, umzuprogrammieren, wenn Sie es so wollen.

In dem Sinne, was auch immer es ist, gehen Sie es jetzt an.

 

Herzlichst,

 

Sonja Lang