Depression – wenn körperliche Ursachen ausgeschlossen wurden – was hilft ?

Hilfe bei Depressionen oder Burnout. Fast das Gleiche, oder ???

Depressive Episode nach F 32. – Wer die Diagnose bekommt hat häufig schon einiges hinter sich und noch mehr vor sich. Aber Depression ist eine Erkrankung und somit behandelbar.

Burnout ist nicht das Gleiche, ebenfalls behandelbar, geht meistens noch stärker auch auf ein „körperliches Ausgebranntsein“ zurück und hat meistens die Ursache in einer Überforderung (Nicht wahrnehmen der eigenen eigentlichen (mentalen) Belastung).

Depressionen können auch nach dramatischen Lebensereignissen entstehen, schleichend kommen, sich mit Hochgefühlen (Manie) abwechseln und vieles mehr.

Was ist eine Depression überhaupt?

Für den Betroffenen ist eine Depression etwas gravierendes und schlimmes. Man hat das Gefühl nicht mehr recht an seine eigenen Gefühle heranzukommen, leidet unter gedrückter Stimmung, Verminderung von Antrieb und Aktivität. Es kann zu ausgeprägter Müdigkeit kommen, die Fähigkeit Freude, Interesse oder Konzentration zu empfinden ist gemindert. Es kann sich so anfühlen, als ob selbst Kleinigkeiten zu anstrengend sind. Auch kann gestörter Schlaf und Probleme beim Selbstvertrauen und Selbstwertgefühl auftreten. Manche leiden auch unter Schuldgefühlen oder psychosomatischen Beschwerden (Morgendliches Früherwachen, Interessenverlust, Libidoverlust, Appteitverlust, Gewichtszu- oder abnahme).

Es gibt nicht „die Depression“. Es gibt verschiedene Unterteilungen und je nachdem nach welche „Diagnosefibel“ man schaut (ICD10 oder DSM 5) lauten die Kriterien auch anders. Laienhaft ausgedrückt gibt es depressive Episoden, die entweder erstmals oder rezidiviernd (also wiederkehrend) auftretend. Diese können leicht, mittelgradig oder schwer sein, von Wahn begleitet oder völlig frei von Wahn u.a. sein. Jeder Mensch ist anders. Ich schaue gemeinsam mit Ihnen IHR Leben und Ihre Probleme an und entwickel einen auf Sie passende Therapievorschlag.

Depressionen können körperliche Ursachen haben:

Schilddrüse, B12 Mangel, D3 Mangel, Stoffwechselveränderungen, Nebenwirkungen von Medikamenten (z.B. bei Pillenwechsel) – all das kann eine Depression auslösen und noch einiges mehr. Daher ist bei einer depressiven Symptomatik bitte zuerst der (Haus-) Arzt aufzusuchen. Der überweist dann (hoffentlich) auch zu Fachärzten, damit wirklich alles abgeklärt wird.

Wenn dann bei sämtlichen Abklärungen „ohne Befund“ herauskommt, sollte man das ganze psychotherapeutisch angehen.

Was hilft bei Depressionen ?

Depressionen können reaktiv (also zum Beispiel nach einem belastenden Ereignis) oder rezidiv (wiederkehrend, auch ohne festen Anlass) sein. Wichtig ist es mögliche Frühsignale zu erkennen, wenn die Depression wiederkehrend ist und an den Ursachen zu arbeiten. Früher dachte man es seien die Körpersäfte schuld (Galle, Nieren etc.) dann nur die Psyche (Psychoanalyse) und dann wieder nur der Körper (Neurotransmitter). Heutzutage geht man davon aus, dass es eine Kombination ist. Eine „ausser Takt“ geratene Psyche beeinflusst unseren Hormonhaushalt inkl. Neurotransmitter und bei wem die Neurotransmitter durcheinander geraten, bei dem können Depressionen, Ängste, Manie, Wahn etc. entstehen.

Also es kann sinnvoll sein bei Depressionen mittels Antidepressiva zu unterstützen, eine Kombination mit Psychotherapie. Aber manchmal reicht es auch aus an den Ursachen zu arbeiten und ein paar Dinge im Leben zu verändern, um wieder durchstarten zu können.

Gerne bespreche ich das mit Ihnen im Einzelfall.

Ich glaube daran, dass Depressionen in den Griff zu kriegen sind. Manchmal ist es schwer. Manchmal, wenn man einmal an die Ursachen kommt, auf einmal viel leichter. Wenn Sie bereit sind eine Depressionstherapie zu machen und die Verantwortung für sich selbst auf neue Art zu übernehmen, helfe ich Ihnen sehr gerne. Ich bleibe auch langfristig Ihre Ansprechpartnerin rund um Depressionen, Gefühle, neue Themen, wenn Sie es wünschen.

Alles zum Ablauf einer ersten Sitzung und den Kosten finden Sie hier: Hypnosekosten.

Wenn klar ist, dass die Therapie längerfristig erfolgen sollte, werden wir über das Thema Honorar im Erstgespräch nochmal sprechen. Auch wenn es besondere Lebensumstände bei Ihnen gibt, sprechen Sie mich bitte an.

Ich helfe Ihnen gerne. Ihre Sonja Lang

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