Spezielle Angst

Hilfe bei Angst

Ich kann nicht mehr Autofahren, Fahrstühle benutzen, Spinnen anschauen, mich berühren lassen, etc….

Diese und andere Themen betreffen viele Menschen. Spezielle Ängste haben ihre Ursachen und die sind bei jedem Menschen individuell. Innere Glaubenssätze und ungünstig abgespeicherte Erlebnisse führen dazu, dass die Angst das Leben beherrscht.

Hilfe, ich habe Angst. Doch was soll ich tun?

Denken sich viele Betroffene, doch kann Hypnose hier wirklich etwas bewirken? Ein klares Ja, wenn der Betroffene bereit sich seinem Thema zu stellen und es loswerden zu wollen. Hypnose hilft bei Angst, da geschaut wird, wo die Ursache liegt. Hier werden die Verknüpfungen im Gehirn gelöst, so dass ein Fahrstuhl einfach wieder ein Fahrstuhl ist. Oder das Autofahren sich wieder so anfühlt wie früher. Oder Spinnen keine Panik mehr hervorrufen, sondern ein neutrales Gefühl.

Hypnose hilft bei Angst auch deswegen, weil in Hypnose ein tiefes Verknüpfen von den eigenen Stärken zu dem einst angstbesetzten Thema möglich ist. Zum Beispiel:

  • Spinnen mit entspanntem Humor nehmen
  • Beim Berühren des Lenkrads eine angenehme Konzentration wahrnehmen
  • Oder im Fahrstuhl eine innere Ruhe spüren

Das funktioniert natürlich erst dann dauerhaft gut, wenn zuvor die Ursachen gelöst sind.

Angststörungen können nicht auf Verstandesebene gelöst werden. Menschen, die in bestimmten Situationen ängstlich oder gar mit Panik reagieren, sind allgemein taffe und meist recht kluge Menschen, die voll im Leben stehen. Aber wenn das Unterbewusstsein halt Erlebnisse nicht richtig verarbeiten konnte, kann man sich nicht einfach selbst therapieren, indem man nur im Kopf beschließt: Ab heute habe ich einfach keine Angst mehr.
Was allerdings möglich ist: Man beschließt sich Hilfe zu suchen. Zum Beispiel indem man eine Verhaltenstherapie macht, oder eben zur Hypnosetherapie geht. Für den kurzfristigen Notfall ist EFT (eine Klopftechnik, die leicht zu erlernen ist und zu der es bei Youtube viele hilfreiche Anleitungen gibt) ebenfalls eine gute Methode.

Aber Hypnose kann helfen Angststörungen dauerhaft zu lösen, sodass Betroffene wieder an ihre inneren Stärken und Ressourcen heran zu kommen und nicht mehr wie im Autopilot mit Angst auf Aufzüge, Spinnen, Autofahren, uva. reagieren.

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Ich freue mich auf Sie
Ihre
Sonja Lang

Transsexualität – ein Leben im falschen Körper?

Du bist eine Frau in einem Frauenkörper? Oder ein Mann in einem Männerkörper? Glück gehabt 😉 Aber leider gibt es auch Menschen, denen geht es anders. Wenn ein „Mann“ zur „Frau“ wird, war dieser „Mann“ vorher innerlich kein Mann, sie war bereits eine Frau, in einem Männerkörper.

Es gibt Frauen, die werden in einem Männerkörper geboren und es gibt Männer, die wachsen in einem weiblichen Körper auf. Manche durchleben eine persönliche Hölle, bis sie endlich wissen, was mit ihnen los ist, andere haben das Glück und haben sensible Eltern, die bereits in der Pupertät handeln.

Eine liebe Freundin gehört zu denen, die es nicht so einfach hatten. Man kann es wunderbar in ihrem Buch oder auf ihrem Blog nachlesen:

Pamela Hallings Block

Mittlerweile lebt sie im richtigen Körper und es geht ihr gut. Doch bis es soweit war, hat sie etliche Krisen erlebt.

Vielleicht ist sich die Eine oder der Andere noch gar nicht sicher, ob er/sie im falschen Körper steckt. Oder spürt, da ist mehr als nur das gelegentliche „als Frau leben wollen“ oder „als Mann leben wollen“. Transexualität bedeutet für jedes Wesen etwas anderes – ausserhalb der definierten Regeln.

Doch was tun, wenn ich im falschen Körper lebe?

Es gibt viele Institutionen, die helfen können. Die Uniklinik in Essen (Station U1) gehört u.a. dazu.  Viele Informationen findet man auch hier: transsexuell.de

Auch viele tolle Anregungen und viele gut recherierte Informationen gibt es bei: hormonmädchen.de

Es ist heftig und hart im falschen Körper zu leben. Als Frau in einem Männerkörper zu sein. Natürlich auch andersrum, als Mann in einem Frauenkörper zu leben, ist genauso schlimm. Solange, bis man seinen eigenen Weg geht und sich wieder wohl fühlt und aufblüht.

Dazu ist oft therapeutische Hilfe nötig. Auch wenn aus meiner persönlichen Sicht, es sich nicht um eine psychische Störung handelt, ist Transsexualität als solche definiert. Es gibt krankenkassenfinanzierte Hilfe. Doch die Wartezeiten sind manchmal heftig.

Heute bekam ich eine Anfrage. Hier suchte einfach eine Frau Raum um über sich, ihre Sexualität, ihre Empfindungen zu reden.

Darüber, wie es ihr geht, als Frau (noch) in einem Männerkörper zu leben. Natürlich biete ich hier im Rahmen meines Therapieangebotes Hilfe an. Und ja – in Hypnose kann man sehr gut und tief empfinden und in sich hineinhorchen, was hinter den Bedürfnissen als Mann/Frau zu leben steckt. Leider kann ich nicht mit den gesetzlichen Krankenkassen abrechnen.

Für mich ist Tranxsexualität keine klassische psychische Störung, sondern eine Normvariation.

Da landet eine weibliche Seele in einem männlichen Körper, oder umgekehrt. Zum Glück passiert das nicht häufig. Zum Unglück der Transexuellen eigentlich nicht häufig genug. Denn noch immer herrschen Diskriminierungen in vielen Bereichen vor. Hier setzt sich zum Glück Pamela Halling wieder sehr stark ein.

Da ein Telefonat mir heute mal wieder zeigte, dass es wohl sehr viele Ärzte/Therapeuten gibt, denen die Sensibilität für das Thema fehlt, möchte ich es nochmal betonen:

  • Alle, die sich fragen: Bin ich transsexuell?
  • über die, die sich bereits auf dem Weg in den richtigen Körper befinden
  • bis hin zu denen, die bereits im „richtigen“ Körper leben, allerdings noch Themen bearbeiten möchten ( z.B. Selbstbewusstsein, Ängste überwinden, etc.)

finden bei mir zeitnah den Raum und die Zeit an ihren Themen zu arbeiten. Mit Respekt und Einfühlungsvermögen.

Mit herzlichen Grüßen,

Sonja Lang