Flexible Termine bei Transsexualität

Liebe Damen und Herren, und da es ja mittlerweile schon ein drittes Geschlecht in einigen Ländern gibt, einfach: Liebes menschliche Wesen,

gerne stelle ich mich für lösungsorientierte Gespräche, Hypnosetherapie, als Beraterin und allgemein als Heilpraktikerin für Psychotherapie zur Verfügung, denn ich finde das Thema „Trans*“ wichtig und möchte unterstützen. Siehe auch Blogbeitrag hier.  Doch in den letzten Monaten kam es leider mehrmals vor, dass Terminabsprachen, die einen Trans* Hintergrund hatten, nicht eingehalten worden sind. Normalerweise versende ich vorab eine Terminbestätigung per E-Mail und erst nach Bestätigung inklusive Anschrift ist der Termin für Psychotherapie oder Beratung fest reserviert.

Natürlich kann ich verstehen, dass man es sich vielleicht doch anders überlegt, keine Psychotherapie/Beratung will o.ä. Doch dann ist eine frühzeitige Absage einfach wichtig, denn ich bin eine reine Terminpraxis und lege meine Termine so weiträumig auseinander, dass Sie einander nicht begegnen werden, selbst wenn wir mal überziehen.

Terminbestätigungen/Diskretion

In Zukunft sind Termine jedoch ebenfalls nur möglich, wenn vorab per E-Mail die AGB`s und der Termin bestätigt und die Anschrift mitgeteilt worden ist. Denn nur so habe ich im Fall eines „mutwilligen“ Nicht-erscheinens oder zu kurzfristiger Absage die Möglichkeit den Termin in Rechnung zu stellen, so wie man das vorher vereinbart hat. Natürlich wird bei spontaner Erkankung oder bei einem Unfall natürlich der Psychotherapietermin oder Beratungstermin NICHT in Rechnung gestellt, aber solche Sachen passieren ja zum Glück selten und wenn dann gibt es in der Regel einen Nachweiß. Und bis 48 Stunden können Sie eh ohne Angaben von Gründen einfach rechtzeitig absagen, dann habe ich noch Zeit den Termin neu zu vergeben.

Beim Thema Trans* habe ich die Terminbestätigungen bislang deutlich lockerer gesehen, da ich verstehen kann, dass wenn jemand(W/M/X) erkennt, dass er/sie sich im falschen Körper fühlt, sich bereits auf dem Weg zu einer geschlechtsanpassende Operation gemacht hat, oder einen anderen Umgang mit seiner/ihrer Lebenssituation gefunden hat oder einfach einen Raum für psychotherapeutische Gespräche über den Bereich Transsexualität möchte, am Anfang noch mehr Wert auf Diskretion legt, gerade falls einen das Thema noch ein wenig verunsichert.

Aber liebe Menschen, die mit für Sie selbst ggf. belastenden Themen zu mir kommen möchten, ich biete Ihnen natürlich eine Schweigepflicht. Das heißt, alles was Sie mir sagen (ausgenommen Straftaten) bleibt auch bei mir. Selbst zu einer Anfrage, ob Sie bei mir in Therapie sind, werde ich keine Auskunft geben, ausser wenn Sie mich in ein Gerichtsverfahren als Zeugen reinziehen würden. Aber warum sollten Sie das tun?

Sie möchten doch einfach entweder Hilfe bei verschiedenen seelischen Themen oder psychotherapeutische Beratung oder einfach einen Raum zum „sich-sein-und-Dinge-klären“ etc.

Gerne stehe ich Ihnen hierfür weiterhin zur Seite und biete Ihnen Raum und Zeit, dass Sie im Zustand von Hypnose oder mit lösungsorientierten Gesprächen in einem professionellen und wertschätzenden Rahmen anfangen können

  • alte Themen aufzuarbeiten
  • Ihre inneren Ressourcen wahrzunehmen
  • oder Ihren Weg klarer zu sehen
  • sich Beratung zu holen

Wenn Sie Fragen haben, einen ersten Eindruck am Telefon von mir erhalten möchten, rufen Sie mich einfach unter 0157/85105112 an. Falls ich nicht dran gehe, bin ich gerade in einer psychotherapeutischen Sitzung und melde mich später bei Ihnen zurück. Generell können Sie mich meistens mittags oder abends ab 18 Uhr gut erreichen.

Freundlich grüßt Sie

Sonja Lang

 

PS: Eine persönliche Seitenempfehlung von mir: www.hormonmaedchen.de

PPS: Die neue Regelung gilt nicht für die Damen und Herren, die bislang zu mir gekommen sind oder nochmal ein Gespräch suchen und mir bereits persönlich bekannt sind.

 

Transsexualität – ein Leben im falschen Körper?

Du bist eine Frau in einem Frauenkörper? Oder ein Mann in einem Männerkörper? Glück gehabt 😉 Aber leider gibt es auch Menschen, denen geht es anders. Wenn ein „Mann“ zur „Frau“ wird, war dieser „Mann“ vorher innerlich kein Mann, sie war bereits eine Frau, in einem Männerkörper.

Es gibt Frauen, die werden in einem Männerkörper geboren und es gibt Männer, die wachsen in einem weiblichen Körper auf. Manche durchleben eine persönliche Hölle, bis sie endlich wissen, was mit ihnen los ist, andere haben das Glück und haben sensible Eltern, die bereits in der Pupertät handeln.

Eine liebe Freundin gehört zu denen, die es nicht so einfach hatten. Man kann es wunderbar in ihrem Buch oder auf ihrem Blog nachlesen:

Pamela Hallings Block

Mittlerweile lebt sie im richtigen Körper und es geht ihr gut. Doch bis es soweit war, hat sie etliche Krisen erlebt.

Vielleicht ist sich die Eine oder der Andere noch gar nicht sicher, ob er/sie im falschen Körper steckt. Oder spürt, da ist mehr als nur das gelegentliche „als Frau leben wollen“ oder „als Mann leben wollen“. Transexualität bedeutet für jedes Wesen etwas anderes – ausserhalb der definierten Regeln.

Doch was tun, wenn ich im falschen Körper lebe?

Es gibt viele Institutionen, die helfen können. Die Uniklinik in Essen (Station U1) gehört u.a. dazu.  Viele Informationen findet man auch hier: transsexuell.de

Auch viele tolle Anregungen und viele gut recherierte Informationen gibt es bei: hormonmädchen.de

Es ist heftig und hart im falschen Körper zu leben. Als Frau in einem Männerkörper zu sein. Natürlich auch andersrum, als Mann in einem Frauenkörper zu leben, ist genauso schlimm. Solange, bis man seinen eigenen Weg geht und sich wieder wohl fühlt und aufblüht.

Dazu ist oft therapeutische Hilfe nötig. Auch wenn aus meiner persönlichen Sicht, es sich nicht um eine psychische Störung handelt, ist Transsexualität als solche definiert. Es gibt krankenkassenfinanzierte Hilfe. Doch die Wartezeiten sind manchmal heftig.

Heute bekam ich eine Anfrage. Hier suchte einfach eine Frau Raum um über sich, ihre Sexualität, ihre Empfindungen zu reden.

Darüber, wie es ihr geht, als Frau (noch) in einem Männerkörper zu leben. Natürlich biete ich hier im Rahmen meines Therapieangebotes Hilfe an. Und ja – in Hypnose kann man sehr gut und tief empfinden und in sich hineinhorchen, was hinter den Bedürfnissen als Mann/Frau zu leben steckt. Leider kann ich nicht mit den gesetzlichen Krankenkassen abrechnen.

Für mich ist Tranxsexualität keine klassische psychische Störung, sondern eine Normvariation.

Da landet eine weibliche Seele in einem männlichen Körper, oder umgekehrt. Zum Glück passiert das nicht häufig. Zum Unglück der Transexuellen eigentlich nicht häufig genug. Denn noch immer herrschen Diskriminierungen in vielen Bereichen vor. Hier setzt sich zum Glück Pamela Halling wieder sehr stark ein.

Da ein Telefonat mir heute mal wieder zeigte, dass es wohl sehr viele Ärzte/Therapeuten gibt, denen die Sensibilität für das Thema fehlt, möchte ich es nochmal betonen:

  • Alle, die sich fragen: Bin ich transsexuell?
  • über die, die sich bereits auf dem Weg in den richtigen Körper befinden
  • bis hin zu denen, die bereits im „richtigen“ Körper leben, allerdings noch Themen bearbeiten möchten ( z.B. Selbstbewusstsein, Ängste überwinden, etc.)

finden bei mir zeitnah den Raum und die Zeit an ihren Themen zu arbeiten. Mit Respekt und Einfühlungsvermögen.

Mit herzlichen Grüßen,

Sonja Lang