Transsexualität – ein Leben im falschen Körper?

Du bist eine Frau in einem Frauenkörper? Oder ein Mann in einem Männerkörper? Glück gehabt 😉 Aber leider gibt es auch Menschen, denen geht es anders. Wenn ein „Mann“ zur „Frau“ wird, war dieser „Mann“ vorher innerlich kein Mann, sie war bereits eine Frau, in einem Männerkörper.

Es gibt Frauen, die werden in einem Männerkörper geboren und es gibt Männer, die wachsen in einem weiblichen Körper auf. Manche durchleben eine persönliche Hölle, bis sie endlich wissen, was mit ihnen los ist, andere haben das Glück und haben sensible Eltern, die bereits in der Pupertät handeln.

Eine liebe Freundin gehört zu denen, die es nicht so einfach hatten. Man kann es wunderbar in ihrem Buch oder auf ihrem Blog nachlesen:

Pamela Hallings Block

Mittlerweile lebt sie im richtigen Körper und es geht ihr gut. Doch bis es soweit war, hat sie etliche Krisen erlebt.

Vielleicht ist sich die Eine oder der Andere noch gar nicht sicher, ob er/sie im falschen Körper steckt. Oder spürt, da ist mehr als nur das gelegentliche „als Frau leben wollen“ oder „als Mann leben wollen“. Transexualität bedeutet für jedes Wesen etwas anderes – ausserhalb der definierten Regeln.

Doch was tun, wenn ich im falschen Körper lebe?

Es gibt viele Institutionen, die helfen können. Die Uniklinik in Essen (Station U1) gehört u.a. dazu.  Viele Informationen findet man auch hier: transsexuell.de

Auch viele tolle Anregungen und viele gut recherierte Informationen gibt es bei: hormonmädchen.de

Es ist heftig und hart im falschen Körper zu leben. Als Frau in einem Männerkörper zu sein. Natürlich auch andersrum, als Mann in einem Frauenkörper zu leben, ist genauso schlimm. Solange, bis man seinen eigenen Weg geht und sich wieder wohl fühlt und aufblüht.

Dazu ist oft therapeutische Hilfe nötig. Auch wenn aus meiner persönlichen Sicht, es sich nicht um eine psychische Störung handelt, ist Transsexualität als solche definiert. Es gibt krankenkassenfinanzierte Hilfe. Doch die Wartezeiten sind manchmal heftig.

Heute bekam ich eine Anfrage. Hier suchte einfach eine Frau Raum um über sich, ihre Sexualität, ihre Empfindungen zu reden.

Darüber, wie es ihr geht, als Frau (noch) in einem Männerkörper zu leben. Natürlich biete ich hier im Rahmen meines Therapieangebotes Hilfe an. Und ja – in Hypnose kann man sehr gut und tief empfinden und in sich hineinhorchen, was hinter den Bedürfnissen als Mann/Frau zu leben steckt. Leider kann ich nicht mit den gesetzlichen Krankenkassen abrechnen.

Für mich ist Tranxsexualität keine klassische psychische Störung, sondern eine Normvariation.

Da landet eine weibliche Seele in einem männlichen Körper, oder umgekehrt. Zum Glück passiert das nicht häufig. Zum Unglück der Transexuellen eigentlich nicht häufig genug. Denn noch immer herrschen Diskriminierungen in vielen Bereichen vor. Hier setzt sich zum Glück Pamela Halling wieder sehr stark ein.

Da ein Telefonat mir heute mal wieder zeigte, dass es wohl sehr viele Ärzte/Therapeuten gibt, denen die Sensibilität für das Thema fehlt, möchte ich es nochmal betonen:

  • Alle, die sich fragen: Bin ich transsexuell?
  • über die, die sich bereits auf dem Weg in den richtigen Körper befinden
  • bis hin zu denen, die bereits im „richtigen“ Körper leben, allerdings noch Themen bearbeiten möchten ( z.B. Selbstbewusstsein, Ängste überwinden, etc.)

finden bei mir zeitnah den Raum und die Zeit an ihren Themen zu arbeiten. Mit Respekt und Einfühlungsvermögen.

Mit herzlichen Grüßen,

Sonja Lang

Autor: Sonja Lang

Ich bin Heilpraktikerin für Psychotherapie und habe eine Praxis in Essen-Bredeney. Meistens arbeite ich mit Hypnose und die Themenschwerpunkte in meiner Praxis sind Angst und Panikstörungen, Schlafstörungen und Veränderungen. Meine Praxis ist eine reine Terminpraxis und Sie erreichen mich einfach unter: 0157/85105112. Rufen Sie mich doch einfach bei Fragen oder Terminwunsch unverbindlich gleich an!